Plädoyer der schönen Künste

Ein jeder Tor denkt immerzu, dass er hätt‘ ’ne Wahl.
Er gibt sich hin der Illusion ein um’s andere Mal.

Er arbeitet von früh bis spät und denkt, dass er sein Leben lebt.
Doch was ist, wenn ihr diesem Tor einfach seine Arbeit nehmt?

Was wird noch bleiben, wenn er malocht Jahrzehnte lang?
Er wird zurückschauen, nichts geschaffen, alt und krank.

Doch was ist, wenn ihr diesem Tor ein Stifte gebt in seine Hand?
Wird das die Illusion vernichten und befreien dieses Land?

Haben wir verlernt die Schönheit zu erkennen, von Kunst und Poesie?
Muss die Wirtschaft weiter wachsen, aber die Herzen schrumpfen wie noch nie?

Wo sind all jene, die erkennen, aber schweigen?
Wo sind jene, die dem Tor die wahre Schönheit zeigen?

Überall wohin wir blicken, nur Gier, nur Verrohung.
Seht ihr des Humanismus wahre Bedrohung?

Die schönen Künste geraten in Vergessenheit.
Oh weh Mensch, du warst gekommen schon so weit.

Nun stehst du da und kennst die Namen großer Meister nicht.
Im hedonistischen Treiben kümmert wenig dich die Menschheitsgeschicht‘.

———————————————————————————————————————————–

 T.T.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s